Workflow und Sound
aus meinen Mixing Sessions, in Form gebracht.
Kein Plugin um des Plugins willen. Jedes dieser sieben Tools ist ein Workflow oder Gedanke, in jeweils ein Plugin übertragen. Mein Ziel war es, mit weniger Klicks und Ladezeit schneller, individueller und flexibler arbeiten zu können.
RJ-EQ
„EQ, Saturator und Limiter in einem."
Der EQ ist das Werkzeug, das du beim Mischen am häufigsten offen hast. Deshalb sollte er mehr können, als nur Frequenzen lauter und leiser zu machen. In RJ-EQ ist jedes Band ein kleiner Prozessor: Du kannst die Dynamik-Sektion anschalten, um Problemfrequenzen dynamisch zu bearbeiten, oder die Sättigung nutzen, um Stimmen voller zu machen, ohne sie zu EQen. So bringst du deine Signale in Form, ohne drei Plugins hintereinander zu legen.
Features
Dynamische Bänder
Zischt eine Stimme nur in den lauten Passagen? Ein dynamisches Band senkt genau dann ab und lässt sie sonst in Ruhe.
Wärme, wo du sie brauchst
Leg auf ein einzelnes Band etwas Sättigung, von sanfter Röhre bis zu knackigem Biss. Präsenz in einem Frequenzbereich, ohne den Rest anzufassen.
Was du siehst, hörst du
Die Kurve auf dem Bildschirm ist exakt das, was mit deinem Klang passiert.
Den Übeltäter aufspüren
Halt die rechte Maustaste und fahr über den Verlauf, um eine Frequenz einzeln zu hören. So findest du nervige Resonanzen und kannst gezielt dagegen vorgehen.
Bass mittig, Höhen weit
Bearbeite Mitte und Seiten getrennt. Halt den Bass fest in der Mitte und öffne die Höhen nach außen. Breite, ohne dass es matscht.
Ein Limiter für alle Fälle
Am Ausgang sitzt ein Limiter, um Pegelspitzen in deinem Signal einzufangen. Neben der reinen Limiting-Funktion kannst du das Signal auch clippen.
Technische Details
- Bis zu 12 Bänder, Typen: Bell, Low Shelf, High Shelf, Low Cut, High Cut
- Freq 20 Hz – 20 kHz, Gain −18 … +18 dB, Q 0.4 – 6.0, Cut-Slopes 12/24/36/48/72/96 dB/oct
- Routing pro Band: Stereo, Left, Right, Mid, Side
- Dynamik pro Band: Threshold −60 … 0 dB, Range −24 … +24 dB (expandierend/komprimierend), Attack 0.05 – 250 ms, Release 5 – 2500 ms, Smooth 1 – 6
- Sättigung pro Band: 8 Charaktere (Soft, Tube, Crisp, Round, Crunch, Air, Velvet, Punch), Drive 0 – 24 dB, Bias 0 – 100 %, Mix 0 – 100 %, De-Emphasis EQ+Grit oder Grit only
- Output-Stufe: Limiter, Soft Clip oder Hard Clip, Ceiling −24 … 0 dB, Release 5 – 1000 ms, Echtzeit-GR-Anzeige
- Global: In/Out Gain ±24 dB, Phase invert, Oversampling Off/2×/4×, Analyzer, A/B-Vergleich, Presets als .rjeq
- Formate: VST3, AU, AAX für macOS und Windows; 30-Tage-Vollversion zum Testen
RJ-Spaces
„Ein Reverb, 2 Engines, 4 Sounds."
Reverb habe ich schon immer als etwas Komplexes empfunden. Mein Ziel mit diesem Plugin war, zu visualisieren, was die Parameter wirklich machen, und gleichzeitig tiefe Möglichkeiten zur Soundgestaltung zu bieten.
Features
Hall zum Ansehen
Eine atmende Zeitachse zeigt dir den Nachhall. Du siehst, wie die Parameter den Reverb verändern. Hören bleibt unerlässlich, du bekommst dabei nur etwas mehr Unterstützung.
Vier Räume, ein Regler
Room, Chamber, Hall und Plate stecken in einem Plugin. Der Wechsel läuft klickfrei, du hörst also mitten im Ton durch, bis der richtige Raum sitzt.
Wärme im Nachhall
Die Sättigung sitzt mitten im Hall, nicht nur am Eingang oder Ausgang. So wird die Fahne mit jeder Wiederholung ein bisschen wärmer und voller, ohne hart zu werden.
EQ vor, während oder nach dem Reverb
Du kannst die EQ-Bänder entweder vor, während oder nach dem Reverb schalten und hörst dabei, wie sich der Reverb verhält.
Hall, den du direkt kontrollieren kannst
Am Ausgang ist ein Kompressor/Limiter mit Sidechain-Eingang für kreative Effekte oder dynamische Kontrolle. Je nachdem, was dein Signal braucht.
Swells und Gates malen
Zeichne die Form des Halls direkt ein, für einen langsamen Schweller, ein tightes Gate oder einen Reverse-Effekt. Von der Ambient-Wolke bis zum knackigen Snare-Raum.
Technische Details
- DSP-Architektur: FDN-Voicings (Chamber, Hall, Plate) plus algorithmischer Room, klickfreier Crossfade beim Umschalten
- Decay-Anzeige: sqrt-Zeitachse 0–16 s, Pegelachse 0 bis −60 dB, drei RT60-Kurven (Low/Mid/High) mit Decay-Spread-Keil und Early-Reflection-Stems
- Kernparameter: Pre-Delay 0–200 ms, RT60 0.1–30 s, konzentrischer DECAY-Regler mit ER-Decay 0–100 %, Mix 0–100 %, In/Out ±24 dB
- SAT im Hall-Loop: Placement Pre/In/Post, Modi Warm/Colour, 7 Charaktere (Soft, Air, Crunch, Round, Tube, Triode, Iron), Drive 0–12 dB, Amount 0–100 %
- Decay-EQ: 6 Bänder formen frequenzabhängige Nachhallzeit (kein In-Loop-Boost), Pre/Decay/Post-Routing, M/S pro Band, dynamisches Verhalten
- SHAPE-Hüllkurven: Swell/Gate/Reverse, Build-Up 0.01–2 s, Density 0–100 %, Trigger −60…0 dB
- Output-Glue-Dynamik: Threshold, Ratio, Knee, Attack, Release, Budget, Makeup, Mix, SC-HPF, Keying Internal oder Sidechain
- Formate: VST3, AU und AAX für macOS und Windows, 30-tägige Vollversion, ein Kauf für Mac und Windows
RJ-Dyn
„Ein Kompressor, den man zeichnen kann."
RJ-Dyn ist meine Version eines Plugins zur Dynamikkontrolle. Neben der Standard-Downward-Compression steht auch die Upward-Compression zur Verfügung, so dass du genau entscheiden kannst, wie du das Signal dynamisch formen möchtest. Es stehen außerdem 6 verschiedene Kompressionstypen zur Verfügung, alle mit eigenen Kennlinien und Klangcharakteristiken. Für die Sättigung wollte ich nicht einfach stumpf einen Standard-Saturator auf den Ausgang legen, sondern habe mich stattdessen entschieden, die Sättigung in die Kompression selbst zu integrieren und das Ganze dynamisch zu tracken. Ob sich die Sättigung mit der Kompressionsmenge ändern soll oder nicht, entscheidest dabei du.
Features
Kompression zum Sehen
Du siehst dein Input-Signal und dein Output-Signal als Overlay, dadurch hast du neben dem reinen Hören auch visuelles Feedback, wie dein Kompressionssetting dein Audiosignal verändert.
Zeichne deine Kurve
Du kannst entweder ganz normal an den Knobs drehen oder direkt Hands-on im Graphen deine bevorzugte Kompressionskurve mit den Handles zeichnen.
Sechs Charaktere
VCA, FET, Opto und drei weitere Modelle klingen wirklich unterschiedlich, weil auch die Zeiten pro Modell anders sind.
Dreck aus der Kompression
Die Sättigung ist an die Gain-Reduction gekoppelt: Je mehr gedrückt wird, desto mehr Charakter. Du entscheidest, wie sich die Sättigung verhält, eher statisch und konstant oder ganz abhängig von der Gain-Reduction, deine Wahl.
Mitte und Seiten getrennt
Zwei unabhängige Engines für Mid und Side.
Reagiert, worauf du willst
Wähl, worauf der Kompressor hört, von Peak bis wahrnehmungsgewichtet. Über den Sidechain mit eigenem Filter.
Technische Details
- Sechs Engine-Modelle: VCA, FET, Opto, Vari-Mu, Diode, Digital, mit pro Mode remappten Attack- und Release-Zeiten
- Sichtbare, editierbare Transferkurve mit AUTO- (aus den Reglern) und DRAWN-Modus (sieben Y-only, monoton geclampte Knots)
- Detector-Modi: Auto, Peak, RMS, True Peak und K-Weight (wahrnehmungsgewichtet)
- Voller Sidechain: externer Key-Eingang, Filter (Off/HPF/BPF/Shelf) mit Freq und Q, Link % und Max/Avg-Summierung
- GR-gekoppelte Saturation mit acht Charakteren (Soft, Round, Crunch, Velvet, Tube, Triode, Iron, Bloom), Amount und Dynamics
- Mid/Side-Verarbeitung mit zwei unabhängigen Engines; Ratio 1:1 bis ∞, Range 0–60 dB, Mix 0–100 % Parallelkompression
- Lookahead 0–10 ms, Budget-Cascade 1–6 für programmabhängiges Verhalten ohne Attack-Drift, optionales 2×/4×-Oversampling
- VST3, AU und AAX für macOS und Windows, 30 Tage voll testbar, alle Formate in einem Kauf
RJ-Saturation
„Sättigung, die du hörst, siehst und vor allem selber gestaltest."
Sättigung ist aus der heutigen Musikproduktion nicht mehr wegzudenken. Die anderen bisher erwähnten Plugins beinhalten alle ein gewisses Maß an Sättigung, das flexibel nutzbar ist. Trotzdem war es mir wichtig, ein eigenes Saturator-Plugin zu entwickeln, das vor allem auf Bussen und dem Mixbus zu Hause ist und dir dabei viel Freiheit lässt. RJ-Saturation zeigt dir genau das, was dazukommt, direkt auf dem Spektrum. Das Original bleibt dabei unangetastet, es kommt nur die Sättigung obendrauf. Und wenn du magst, zeichnest du dir die Harmonischen von Hand, entscheidest mit dem EQ, wo die Sättigung genau sitzen soll und wo nicht, und wie stark die einzelnen Obertöne ausgeprägt sein sollen.
Features
Sieh, was dazukommt
Eine blaue Kurve zeigt dir auf dem Spektrum genau das, was die Sättigung hinzufügt.
Das Original bleibt heil
Der trockene Klang wird nicht angefasst, die Sättigung kommt sauber obendrauf. Bei Drive null ist es echter Bypass, egal was sonst eingestellt ist.
Harmonische von Hand
Zieh eine Linie für den Grundcharakter und feintune einzelne Obertöne mit kleinen Pins. So baust du dir den Klang, von sanfter Röhre bis zu ordentlich Biss.
Farbe, wo du willst
Ein EQ entscheidet, wo die Sättigung landet und wie stark du die Sättigung wahrnimmst.
Sauber in der Breite
Die Breite kommt aus der Sättigung selbst, nicht aus einem Chorus. Die Mitte bleibt fest stehen, während sich die Obertöne links und rechts öffnen.
Punch bleibt Punch
Eine Transienten-Funktion hält die Attacks sauber, damit Drums ihre Transienten behalten. Charakter im Sustain, ohne den Anschlag zu verschmieren.
Technische Details
- OneGrit-Architektur: bit-exakter Dry-Pfad, die gesamte Nichtlinearität als ein einziges linear-freies Residuum. Bei Drive 0 exakter Bypass, egal was sonst eingestellt ist.
- ADAA-Sättigung, aliasing-arm schon ohne Oversampling. Im Standard 0 gemeldete Latenz und kein Kammfilter gegen das Dry-Signal.
- HARMONICS: zeichenbare Slope (−30 … −9.5 dB/Ordnung) plus 7 leckfreie Chebyshev-Trims H2–H8 (±12 dB) über einem Live-DELTA-Spektrum von 20 Hz bis 20 kHz.
- Regler: Drive 0–24 dB, Character (SOFT odd-Lorentz … FIRM Giannoulis-Cubic), Even 0–100 %, Tracking, Keep, Width und Mix.
- FOCUS: 6-Band-Grit-EQ (4 Tone-Bänder plus Low/High Cut, 12–48 dB/oct), wirkt nur im Wet-Zweig, Latenz 0.
- COLOR: zeichenbares Gesetz von Pegel gegen Sättigungstiefe mit 7 Knoten, stereo-verkoppelter Slow-AGC-Detektor (2 s Release).
- CURVE (Expert): geformte Übertragungskurve als Grad-5-Least-Squares-Abweichung über der Morph-Basis; separater C1-Softclip mit Ceiling und Amount im Footer.
- Oversampling 2× optional (öffnet Slope bis −9.5, rund 14 dB weniger Alias-Spurs). Formate: VST3, AU und AAX auf macOS und Windows.
RJ-Delay
„Zeichne deine Echos."
Ich fand viele Delays zwar klanglich gut, aber visuell eher schwierig. Deshalb habe ich RJ-Delay gebaut: Du zeichnest die Echos als Punkte auf eine Fläche, wo sie in der Zeit liegen und wie laut sie sind. Jeder Punkt hat sein eigenes Feedback, aus einem wird ein Slapback, aus mehreren ein ganzer Rhythmus. EQ und Sättigung laufen wahlweise mitten im Loop oder davor bzw. danach.
Features
Echos als Punkte
Doppelklick setzt einen Tap, Ziehen verschiebt ihn in Zeit und Pegel. Bis zu 16 Stück, und das Muster selbst ist die Bedienung. Kein Time-Knopf, den du suchen musst.
Feedback pro Punkt
Jeder Tap schickt seine eigene Echo-Kette los. Ein Punkt plus Feedback ist ein Slapback, ein paar mehr werden zu einem rhythmischen Wash.
Färbt sich im Loop
Sechs EQ-Bänder und ein Sättiger sitzen wahlweise mitten in der Rückkopplung, davor oder danach. So entscheidest du, wie dein Delay klingen soll.
Fünf Analog-Charaktere
Von Clean über Tape und BBD bis zur Oil Can. Ein einziger Regler dosiert, wie viel Alterung die Wiederholungen bekommen.
Bewegung im Tail
Diffusion verschmiert die Fahne, ohne die Echos zeitlich zu verschieben. Dazu leichte Drift, damit nichts sample-genau klingt, sondern lebt.
Blüht in den Lücken
Das Ducking zieht die Echos zurück, solange das trockene Signal spielt, und lässt sie in den Pausen aufblühen. Platz für die Stimme, Raum dazwischen.
Technische Details
- Multitap-Delay mit bis zu 16 Taps auf einer X/Y-Leinwand (X = Zeit, Y = Pegel −40…0 dB), pro Tap: Pan, Spread (−25…+25 ms), Feedback (0–110 %), Swing und Nudge (−25…+25 ms)
- Free-Modus 10–4000 ms Canvas-Range (250 ms bis 4 s), Sync-Modus mit Musterlängen 1/16 bis 2/1 und Snap-Grid 1/4 bis 1/32, BPM vom Host-Playhead (Fallback 120)
- Färbung, Sättigung und Diffusion sitzen auf dem Schreibpfad, die k-te Wiederholung ist also k-fach gefärbt; fünf Analog-Charaktere (Clean, Tape, BBD, Vintage Digital mit 12-Bit-Quantisierung, Oil Can)
- Diffusion nach dem Valhalla-Rezept (vier Schroeder-Allpässe pro Kanal), zeitkompensierte DIFF SIZE ~4–45 ms, plus Drift ±1 ms und Delay-Modulation bis ±3 ms (0.05–8 Hz LFO in Quadratur)
- 6-Band-EQ (Engine aus RJ-Spaces): Bell/Shelf/Cut, 20 Hz–20 kHz, ±24 dB, Q 0.1–10, Slope 12–48 dB/oct, Kanäle Stereo/L/R/Mid/Side, Routing Pre/In/Post, plus Dynamic-EQ pro Band mit Self- oder Sidechain-Source
- Sättigung mit sieben Charakteren (Soft, Air, Crunch, Round, Tube, Triode, Iron), Drive 0–12 dB, Placement Pre/In/Post; Ping-Pong stufenlos, Detune ±50 ct, Width 0–200 % M/S
- Ducking per Input- oder Sidechain-Trigger; alle optionalen Stufen sind bit-identisch, wenn ausgeschaltet
- Formate VST3, AU und AAX für macOS und Windows, 30-Tage-Vollversion zum Testen, ein Kauf für Mac und Windows
RJ-Resonance
„Härten glätten, ohne Latenz."
Manchmal ist eine Aufnahme nicht so gut oder ein Sound etwas edgy. Um hier Abhilfe zu schaffen, habe ich RJ-Resonance entwickelt. RJ-Resonance findet diese Resonanzen von selbst und senkt sie genau dann ab, wenn sie auftauchen, und nur so viel wie nötig. Wie bei allen Plugins entscheidest du, wann und wie tief Resonance eingreift. Mithilfe der Draw-Funktion kannst du selbst festlegen, auf welchen Bereich Resonance ein besonderes Augenmerk haben soll oder welchen Bereich es komplett ignorieren soll.
Features
Findet die Härten selbst
Bis zu 48 Filter hören mit und senken nur die Stellen ab, die aus dem Klang herausstechen. Du musst die nervige Frequenz nicht erst suchen.
So viel wie nötig
Die Absenkung greift nur dann und dort, wo eine Resonanz auftaucht, und lässt die Nachbarn in Ruhe. Der Charakter des Sounds bleibt erhalten.
Ohne Delay, immer
Null Samples Latenz bei jeder Samplerate. Du kannst ihn beim Aufnehmen mitlaufen lassen, ohne dass sich das Monitoring verzögert.
Zeichne, wo Resonance arbeitet
Zeichne von Hand ein, in welchem Bereich Resonance empfindlicher sein soll und wie schnell es reagiert. Oben streng, unten geduldig, alles in einer Instanz.
Punch bleibt drin
Auf einem Schlag springt jedes Band nur so weit auf, wie seine Absenkung flach ist. Transienten kommen sauber durch, während tiefe Resonanzen gedämpft bleiben.
Ehrlich mithören
Delta spielt dir genau das vor, was rausgeht, und Loudness-Comp gibt einen Teil der Energie zurück. So bleibt der A/B-Vergleich fair.
Technische Details
- Zeitbereichs-Engine mit bis zu 48 symmetrischen, minimalphasigen Gaußfiltern, kein FFT, kein Vorschwingen
- Erkennung gegen die eigene gleitende Spektralhüllkurve, dadurch pegelunabhängig; parallele SVF-Analyse, serielle minimalphasige dB-Absenkung
- Exakt 0 Samples Latenz bei jeder Samplerate; optionaler Lookahead Off / 2.5 ms / 5 ms mit stabil gemeldeter Host-Latenz
- Bandanzahl 12 / 24 / 36 / 48 auf festem Raster; Sensitivity, Focus, Depth (0–18 dB) und Smooth (1–6) für Charakter und Stärke
- Attack 0.3–9 ms und Release 12–120 ms, pro Frequenz skaliert, plus drei frei zeichenbare Kurven (Target, Attack, Release, je 48 Punkte)
- Externes Sidechain-Unmasking (SC), Hard-Modus mit absoluter Schwelle (THR −60–0 dBFS), Loudness-Comp und Delta-Monitor
- Range-Fenster Lo (20–500 Hz) und Hi (2–20 kHz) als ziehbare Griffe; Stereo-Link 0–100 %; Ausgangs-Trim ±12 dB
- VST3, AU und AAX für macOS und Windows; 30 Tage voll funktionsfähige Testversion, ein Kauf für beide Plattformen
RJ-Limiter
„Ein Limiter für alle Zwecke."
Ein Limiter am Ende der Kette hat einen Job: deinem Song die finale Lautstärke zu verleihen, ohne Punch zu verlieren. RJ-Limiter tut genau das und garantiert dir, dass der True Peak hält. RJ-Limiter ist nicht nur ein Limiter, sondern hat auch eine Clipper-Stufe. Du entscheidest, ob und wie viel Clipper du verwenden willst und welche Stufe wie mit den Transienten des Songs umgeht.
Features
Das Ceiling hält
Ein True-Peak-Schutz schließt die Kette ab, damit der ausgegebene Pegel wirklich unter deinem Ceiling bleibt.
Der Clipper liegt offen
Ein Regler bestimmt, wie viel Punch der Clipper aus den Spitzen holt, während der Limiter den Rest weich abfängt.
Laut ohne Matsch
Eine musikalische Stufe formt das Signal vor, bevor der schnelle Teil die Spitzen fängt. So wird es laut, ohne dass der Mix zusammenfällt oder pumpt.
Bass, der stehen bleibt
Tiefe Frequenzen bleiben fest gekoppelt, während sich oben etwas löst. Das bringt Lautheit, ohne dass der Bass wandert oder verzerrt.
Ehrlich vergleichen
Mit pegelangeglichenem A/B hörst du den echten Klangunterschied statt nur den Lautstärkesprung. Delta spielt dir vor, was der Limiter wegnimmt.
Fertig fürs Ausliefern
True-Peak-Metering mit den Zielen für Spotify und Apple, dazu Dither in 16 oder 24 Bit.
Technische Details
- Zweistufige Engine: musikalische, crest-adaptive Release-Stufe, dann oversampelter Pre-Clipper, schneller Brickwall und finaler True-Peak-Clamp im Basisband für die dBTP-Garantie
- Regler: INPUT −24…+24 dB, CEILING −24…0 dB, ATTACK 0…2000 ms, RELEASE 5…3000 ms, LOOK 0.1…5 ms, BASS 0…100 %, CLIP 0…4 dB, LINK 0…100 %
- Oversampling Off / 2× / 4× / 8× (Default 4×); volle dBTP-Garantie ab 2×, 8× erzwingt die Linear-Phase-Engine
- Quality-Modi: Low-Latency (Minimum-Phase-IIR) oder High-Quality (Linear-Phase-FIR, flache Phase)
- Feste PDC-Latenz: nur die OS-Schalter sind strukturell, alle Klangregler bleiben klickfrei und automatisierbar
- Garantie hält den True Peak auch bei +24 dB Drive rund 0.005 dB unter dem Ceiling; einheitliche 0.05-dB-Reserve über alle OS-Modi
- Mastering-Tools: DELTA, pegelangeglichenes A/B MATCH, DC-Hochpass bei ~5 Hz, Dither Off / 16-bit / 24-bit mit Noise-Shaping
- VST3, AU und AAX für macOS und Windows; v1 ist broadband, M/S und Multiband folgen in v2
Häufige Fragen zu den Plugins
In welchen Formaten laufen die Plugins?
In welchen Formaten laufen die Plugins?
Als VST3, AU und AAX auf macOS und Windows. Also in praktisch jeder gängigen DAW.
Gibt es eine Testversion?
Gibt es eine Testversion?
Ja, eine faire. Jedes Plugin läuft 30 Tage lang als volle Version, ohne Einschränkungen. Danach sperrt sich nur die Bedienoberfläche, die Audioverarbeitung läuft weiter. Heißt: Projekte, in denen du das Plugin schon benutzt, funktionieren auch nach Ablauf ganz normal, du kannst nur keine Einstellungen mehr ändern. Kein Lizenzschlüssel, keine Aktivierung.
Warum gibt es keine Audio-Demos?
Warum gibt es keine Audio-Demos?
Ein Audio-Demo hängt komplett vom Ausgangsmaterial und vom gesamten Processing im Mix ab. Isoliert vorgeführt würde es den Eindruck eher verfälschen als ehrlich zeigen, was ein Plugin kann. Deshalb verzichte ich bewusst darauf. Stattdessen gibt es die faire 30-Tage-Vollversion, ohne Einschränkungen: Probier jedes Plugin in deinen echten Mixes aus, bevor du dich entscheidest.
Gibt es einen Kopierschutz?
Gibt es einen Kopierschutz?
Nein. Kein iLok, keine Aktivierungslimits, keine Online-Pflicht. Nach dem Kauf lädst du die volle Version, installierst sie einmal, fertig. Sie ersetzt einfach die Demo, deine Projekte laufen nahtlos weiter. Was du kaufst, läuft für immer, auf all deinen Rechnern, offline.
Brauche ich dauerhaft Internet?
Brauche ich dauerhaft Internet?
Nein, gar nicht. Es gibt keine Aktivierung und keinen Online-Zwang, weder beim Installieren noch später. Die Plugins laufen komplett offline.
Bekomme ich Updates?
Bekomme ich Updates?
Ja, Updates innerhalb der Version sind inklusive. Du lädst einfach die neue Datei und mischst weiter.
Was, wenn es mir nicht gefällt?
Was, wenn es mir nicht gefällt?
Genau dafür ist die 30-Tage-Testphase da. Probier alles in Ruhe in deinen echten Mixes aus, bevor du dich entscheidest.
Warum eigene Plugins?
Warum eigene Plugins?
Ich wollte schon immer meine eigenen Plugins. Nicht weil es auf dem Markt keine tollen Plugins gibt, sondern weil ich mir nicht von Plugin-Herstellern aufdrücken lassen wollte, wie ich arbeiten kann und was geht und was nicht geht. Genau deshalb habe ich jetzt meine eigenen Plugins programmiert, mit all den Möglichkeiten, die ich bisher vermisst habe. Ich präsentiere die Plugins nicht als Lösung aller Probleme oder weil ich der Meinung bin, dass meine Plugins alles besser können als das auf dem Markt Vorhandene. Sondern als Alternative zum bereits Bekannten. Viele Konzepte sind bekannt, andere nicht, manches ist auch nur mit mehr Flexibilität aufbereitet. Viel Spaß beim Ausprobieren und Mischen!
Dein Workflow.
Dein Plugin.
Du willst eigene Plugins, die genau deinen Workflow und deinen Sound abbilden? Dann lass uns reden. Wir entwerfen zusammen ein Werkzeug, das zu dir passt. Von der ersten Idee bis zum fertigen Tool.
„Jedes gute Werkzeug beginnt mit einem konkreten Problem. Erzähl mir deins."
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